Neuer Trend oder Notwendigkeit? Fünf Tipps für Nachhaltigkeit im Hundenapf

Hund mit Brot
Auch Brot darf in den Napf! Foto von Engin Akyurt von Pexels

Neuer Trend oder Notwendigkeit?                 

Fünf Tipps für Nachhaltigkeit im Napf

   

Das große Thema unserer Zeit ist unter anderem das Vermeiden von Müll. Plastik und co. werden aus dem Alltag eliminiert. Leider mit mehr oder weniger großem Erfolg, doch wird das Bewusstsein geweckt.

Wie aber sieht es bei deiner Fütterung aus? Nerven dich auch die unzähligen Plastikverpackungen und Dosen in die Futter, Leckerchen und Spielzeug eingebettet sind?

Mich nervt das auch, deshalb gebe ich dir heute einige Tipps, wie du Verpackungen aber auch Geld, bei deiner Fütterung sparen kannst. Im Hinterkopf steht dabei immer die Idee der Nachhaltigkeit.

Ist es nicht prima, dass Nachhaltigkeit langsam auch bei dem Lebensmittelverbrauch ankommt. Dabei ist es ganz einfach, auch bei dir zu Hause achtsamer mit den Nahrungsmitteln umzugehen.

Eis für heiße Tage
Eis selbstgemacht für heiße Tage! Foto Nadine Bernspitz Fotografie

Hier zwei Möglichkeiten:

1 Kaufe einfach nicht so viel ein – aber das funktioniert in den seltensten Fällen. Meistens ist der Kühlschrank, die Obstschüssel und das Gemüsefache überfüllt und gammelt spätestens nach einer Woche lustig vor sich hin.

Leider „DAUMEN RUNTER“ für Möglichkeit eins.

2 Und hier kommt dein dicker Pluspunkt – in deinem Haushalt lebt mindestens ein Vierbeiner! Klasse! „DAUMEN HOCH“ für dich.

Was ich damit sagen will – die meisten Hunde fressen gerne und nicht nur Fleisch.

Ist dein Hund gesund, dann nutze die nächsten Ideen und Tipps. Du wirst überrascht sein, wie viele Leckerbissen für deinen Hund noch in deinem Kühlschrank stecken. 

Obstschale
Kennst du auch das Problem mit überfüllten Obstschüsseln? Und dann wird alles schlecht? Foto Denise H.

Mit diesen 5 Tipps kommst du einfach aus der Müll-Falle!

1 Nimm deinen Kühlschrank genau unter die Lupe

Gut gefüllt wandert immer irgendein Lebensmittel nach hinten in die Tiefen der Vergessenheit und beginnt dort zu vergammeln. Kurz vor dem Ablaufdatum oder schon ein kleines Zeitfenster später springt es dir förmlich in die Arme.

Toll – was machst du im Normalfall? Du schmeißt es ungeöffnet in den Müll. Doch warum darf es nicht in den Napf deines Hundes?

Gemüse, Joghurt oder Hüttenkäse können auch als Ergänzung mit in seinen den Napf.

2 Hunde dürfen nur Fertigprodukte fressen – ein wunderbarer Coup der Futtermittelindustrie

Dank einer hervorragenden Marketingstrategie großer Futtermittelkonzerne der letzten Jahrzehnte, bist du, laut deren Meinung, nicht mehr in der Lage, deinen Hund selbstbestimmt zu versorgen.

Diese hervorragenden Marketingexperten haben es geschafft, dir klar zu machen, dass du deinen Hund nur komplett versorgen kannst, indem du Fertigprodukte fütterst.

Natürlich ist es einfach und simpel ins Regal zu greifen und die Tüte oder Dose zur Fütterung zu öffnen. Das kannst du auch weiterhin tun. Doch wie wäre es diese Produkte etwas aufzupimpen.

Dein Kühlschrank ist voll mit Nahrungsmitteln, die du im Augenblick nicht mehr essen magst oder die gerade am Ablaufdatum vorbei geschrabbt sind.

Ergänze einfach deine Dosennahrung oder dein Trockenfutter mit diesen Produkten. Du wirst Augen machen, wie sehr sich dein Hund über eine Abwechslung freut.

Du reduzierst deinen Müll, und deine Fellnase bekommt etwas Pep in den Napf.

Natürlich nicht mit verschimmelten oder schlechten Produkten, die sind auch für deinen Hund tabu.

Aber 90% deines Kühlschrankinhaltes darf in den Napf.

 

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Käse für den Hund
Viele Hunde lieben herzhaften Käse als Futter -Topping! foto Tabitha Mort von Pexels

3. Verfeinern für den guten Geschmack

Auch dein Hund ist ein Genießer, wie wir Mensch. Er frisst gerne.

Woran du das siehst?

Ganz einfach – beobachte doch deinen Vierbeiner genau beim Fressen. Schaue dir den Unterschied an. Voller Napf mit und ohne Zugabe aus dem Kühlschrank.

Erkennst du diese Freude in seinen Augen? Spätestens, wenn der seine Schüssel quer durch die Küche schiebt, hast du seinen Geschmack zu 100% getroffen.

Kleine Toppings wie Milchprodukte oder Parmesankäse wird er lieben.

Hunde lieben Karotten
Mit schmackhfaten Toppings bliebt kein Napf stehen! Foto Nadine Bernspitz Fotografie

4. Dein Kühlschrank das „El Dorado“ für deinen Hund

Diese Grundkategorien befinden sich in deinem Kühlschrank:

Milchprodukte /Butter – Wurst – Obst – Gemüse – Das Essen von gestern

Sei ehrlich – was wandert alles in den Müll?

Käse, Quark oder Joghurt doch bestimmt regelmäßig. Wurst und auch gerne mal das Essen von gestern.

Rinderpansen

Das lieben meine Hunde

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Obst für den Hund!
So lecker lieben es auch unsere Fellnasen - probiere es auch! Foto RitaE von Pixabay

5. Gib Deinen Lebensmitteln eine zweite Chance

Egal, welche Fütterungsmethode du verfolgst, Produkte in Lebensmittelqualität dürfen in den Napf. Halte dich an diese Anleitung, dann gibt es keinen Durchfall:

Hunde lieben Toppings

Quark, Joghurt oder Hüttenkäse darfst du deinem Hund als Topping zu seinem Futter geben.

Faustformel für eine 20 Kilo Hund:

Täglich ½ EL Milchprodukte auf seine gesamte Futterration geben.

Jedoch nicht direkt aus dem Kühlschrank füttern: Nimm sie rechtzeitig heraus und verfüttere sie bei Zimmertemperatur. So vermeidest du Bauchschmerzen.

Verträgt er die Ration an Milchprodukten gut, dann kannst du ihm gerne einen ganzen Esslöffel als Topping auf seine Mahlzeit geben.

Du wirst sehen – er liebt es und du vermeidest Müll.

„DAUMEN HOCH“ für Milchprodukte

 

Hunde - Eis
Hunde lieben das selbstgemachte Eis - Foto Nadine Bernspitz Fotografie

Meine Extras für Dich:

a) Leberwurstbrot für alle

Wie häufig hast du schon den letzten Rest in der Leberwurstpelle gelassen und im Müll entsorgt? Dabei kannst du deinem gesunden und schlanken Hund keine größere Freude machen, als mit einem wundervollen Leberwurstbrot.

Damit wickelst du den mäkeligsten Hund um den Finger. Keine Angst um die Figur – ein kleines Stückchen Brot mit dem Rest Leberwurst schadet der schlanken Linie nicht. Schließlich gibt es diese Leckerei nicht jeden Tag.

„DOPPELTER DAUMEN HOCH“ für Leberwurstbrot

Das Gleiche gilt auch für die restliche Wurst in deinem Kühlschrank, die darf aufs Butterbrot. Achte nur darauf, dass sie nicht so stark gewürzt ist.

Von Salami und geräuchertem Schinken halte Abstand. Die sind zu salzig oder haben zu viel Pfeffer.

b) Was steckt eigentlich im Gemüsefach?

Der Klassiker ist die Karotte. Karotten können roh oder gekocht verfüttert werden. Aus deinem leicht welken Salat machst du leckere Smoothies.

Brokkoli kannst du kurz gedünstet und klein geschnitten mit unter das Futter geben. Kohlsorten können Blähungen verursachen, deshalb diese nur in kleinen Mengen verfüttern – aber viel hast du ja sowieso nicht mehr da.

Sortiert dein Hund Gemüse aus, dann einfach dünsten und in etwas Butter braten. Die Röstaromen lassen deinem Hund das Wasser im Mund zusammenlaufen und plötzlich ist Gemüse nicht mehr der Feind.

„DAUMEN HOCH“ für das Gemüse

Bananen
Hunde lieben die Süße von Bananen, je reifer - je lieber! Foto Aleksander Pasaric von Pexels

c) Und wie sieht es in deiner Obstschüssel aus?

Äpfel, Beeren und Bananen können gesunden Hunden gefüttert werden.

Kleine Druckstellen am Apfel schneidest du einfach raus. Wenn dein Hund keine Schale mag, dann entferne diese auch, ansonsten kann der Apfel bis auf das Kerngehäuse gefüttert werden.

Dein Hund wird die Süße der superreifen Bananen lieben. Bananen sind hochkalorisch und setzen schnell an. Deshalb nicht zu viel füttern.

Du hast zu viele Bananen übrig?

Dann schneide sie klein und trockne sie im Backofen. Damit bekommst du leckere Banenensticks, die du gut zum Hundetraining verwenden kannst.

Hier kommst du leider etwas mit der Nachhaltigkeit in Konflikt, in Ausnahmefällen finde ich kann dieses Trocknungsverfahren genutzt werden – was denkst du?

So wird`s gemacht:

Du schneidest die Bananen in fingerbreite Stücke, legst sie dann auf einem Backblech mit Backpapier aus. Schließlich trocknest du alles bei 50-60 Grad Umluft für gut 7 Stunden im Backofen. Sie sind nach dem Abkühlen sofort zum Training geeignet. 

Smoothie
Auch für Hunde gehört ein fruchtiger Smoothie in den Napf! Foto Ajale von Pixabay

Meine

Nummer 1

der Müllvermeidung:

 

Der schnelle und nachhaltige Smoothie – natürlich selbstgemacht!

Soll es schnell gehen, dann wirf doch einfach Obst und Gemüse in einen Mixer.

Mit deinem reifen Obst, dem nicht mehr ganz so knackigen Gemüse und dem letzten  Salatrest zauberst du einen leckeren Smoothie. Etwas Wasser dazugeben und fertig ist die Köstlichkeit! 

Ist die Menge zu viel, friere deinen Überschuss einfach ein. Hervorragend eignen sich dazu kleine Eiswürfelbehälter. Nutzt du den klassischen Eiswürfelbehälter, so gehen ca. 10 Smoothies in eines der kleinen Kästchen.

Aufgetaut darfst du deinem 20 Kilohund gerne 4x pro Woche eine Portion verfüttern.

Guten Appetit!

Hilft dir dieser Artikel, Müll zu vermeiden? Teile mir deine Erfahrungen mit!

Ich freue mich über deine Tipps!

*gekennzeichneten Produkte gehören zu meinen Affiliate- oder Geschäftspartnern.

Füttere einfach und glücklich!

Deine

Sabine

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