Manche mögen`s heiß! 5 ultimative Trink – Tipps, damit das Wasser nicht zur Gesundheitsfalle wird

Hund liebt Wasser
Achtung! Wasser kann zur Gesundheitsfalle werden

Manche mögen`s heiß oder was trinkt mein Hund?

Nach den langen Wintermonaten, den vielen Regentagen steigen endlich die Temperaturen. Ausgedehnte Wanderungen am Wochenende stehen jetzt wieder auf deinem Terminplan. Natürlich können du und deine Fellnase von dem Spaziergang nicht genug bekommen. Müde und geschwitzt kommst du schließlich am Ziel an. Die Zunge hängt und nur ein kühles Getränk holt deine Lebensgeister zurück. 

Und dein Hund? Auch seine Zunge hängt bis zum Boden. Für ihn gab es bis jetzt noch keine Erfrischung. Was sprudelt jetzt für ihn? 

Hier die üblichen Quellen während deiner Wanderung:

Pfützen – Bäche –  Seen – Flüsse – Meer

Wasser braucht jedes Lebewesen
Wasser ist das Lebenselexier für Mensch und Tier - doch lauern darin unsichtbare Gefahren

Beachte diese 5 Trink-Tipps, damit das Wasser nicht zur Gesundheitsfalle wird

1.Der schnelle Schluck aus der Pfütze – ein Lebensrisiko

Dieser Gedanke kam dir doch bestimmt auch schon. Ich brauche kein Wasser für meinen Hund, durch den Regen stehen genug Pfützen auf dem Weg. Mein Hund kann einfach aus den Pfützen trinken.

Leider gehört das Trinken aus stehenden Gewässern zum absoluten NOGO. In den Wasserlachen tummeln sich Unmengen von Bakterien und Viren, die extreme Durchfälle, Fieber und Erbrechen verursachen können.

Eine Infektion mit Leptospirose kann für Welpen und Senioren tödlich enden. Unerkannt und unbehandelt können diese Bakterien die Nieren angreifen. Diese Infektion ist als äußerst tückisch einzustufen, da dein Hund erst nach zwei bis zehn Tagen Symptome zeigt. Und erinnerst du dich dann wirklich noch an einen Schluck Wasser aus der Pfütze?

„DAUMENRUNTER“ für die Pfützenwasser

2. Der kalte Gebirgsbach verursacht Bauchweh

Zu deinem deinem wunderbareren Urlaub in den Bergen begleitet dich deine Fellnase auf jeden Fall. Entspannung und wunderbare Wanderungen stehen auf deinem Programm. Hier führen deine Ausflüge bestimmt entlang eines kalten Gebirgsbaches. Eine tolle Frischwasserquelle! Trotzdem sollte dein sensibler Hund nicht daraus trinken. Ist er magenempfindlich, kann es durch das kalte Wasser leicht zu einer Gastritis kommen. Das bedeutet dann für ihn starke Bauchschmerzen mit Erbrechen und für dich unruhige Nächte.

„ACHTUNGS DAUMEN“ bei kalten Bächen, nicht jeder Hund reagiert hier sensibel.

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Hund am Meer
Hunde lieben das Meer - Foto von Dadvies Designe

3. Salzwasser sorgt für schlimme Durchfälle

Ein Urlaub oder Kurztrip an die See lässt alle Herzen höherschlagen. Dein Hund wird vor Freude gar nicht mehr mit nach Hause gehen. Hunde lieben Sand und Meer. Gehört das Wellenfangen zu seiner Lieblingsbeschäftigung und schluckt er dabei viel Salzwasser, wird die Nacht unruhig. Hierbei kommt es ganz leicht zu Durchfall und Erbrechen.  

Bleibst du zu lange am Meer und dein Hund trinkt unentwegt Salzwasser kann er so stark dehydrieren, dass es zum Kreislaufkollaps kommt und ihr sofort in die Tierklink fahren müsst.

Deshalb gehört auch hier immer ausreichend Frischwasser mit in den Rucksack. Biete es deinem Hund regelmäßig an und mache ausreichend Pausen. Damit verhinderst du, dass er zu viel Salzwasser aufnimmt und wirkst der Dehydratation entgegen.

„ACHTUNGS DAUMEN“ für das Meer – denn nicht jeder Hund reagiert so sensibel.

Hund trinkt aus Napf
Der eigene Napf sorgt für Sicherheit beim Trinken - Foto Nadine Bernspitz Fotografie

4. Die Alternative: der Wassernapf im Café?

Kaffee, Wasser oder Saft für dich – doch was bekommt dein vierbeiniger Begleiter? In den meisten Cafés werden deinem Hund Näpfe mit Wasser angeboten. Auch hier achtest du besser darauf, dass das Wasser frisch eingefüllt wird. Natürlich lauert auch hier die Gefahr von Krankheiten. Schließlich weißt du nicht, wer zuerst daraus getrunken hat. Dies gilt übrigens auch für die Erfrischung beim Tierarzt. Auch hier solltest du deinen Hund auf keinen Fall etwas trinken lassen.

Deshalb nutze deinen eigenen Napf

So gehst du fremden Keimen aus dem Weg, dein Hund kennt das Gefäße und ist darauf konditioniert. Im Handel oder im Internet kannst du aus einem großen Angebot wählen. Es gibt Trinkflaschen mit integriertem Napf oder leichte Näpfe, die du bequem mitnehmen kannst. Achte beim Kauf auf eine einfache Handhabung, das Gewicht und die Füllmenge. Für einen 20 Kilo Hund sollte schon mindestens ein halber Liter transportiert werden.

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Das lieben meine Hunde

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Verdurstet Dein Hund vor dem vollen Napf?

Viele Hunde trinken nicht ausreichend. Ist dein Hund aus dem Süden, kennst du das bestimmt – er ist sehr sparsam mit der Wasseraufnahme. Doch muss eine gewisse Menge an Flüssigkeit in seinen Körper.

Er braucht sie für sämtliche Stoffwechselvorgänge, für geschmeidige Gelenke, zur Ausscheidung schädlicher Substanzen durch die Niere, die Blase muss gespült werden, damit sich keine Kristalle absetzen und unliebsame Steine bilden. Kurz um, in deinen Hund muss Flüssigkeit.

Dabei braucht er mit 20 Kilo mindestens einen Liter Flüssigkeit pro Tag. Das hängt natürlich auch von deinen Aktivitäten ab. Je mehr er leisten muss und je höher die Außentemperatur, desto mehr Flüssigkeit braucht er. Fütterst du ihn trocken, kannst du die Menge um gut 1/3 erhöhen. 

Mit diesen 5 Tipps bekommst du Flüssigkeit in deinen Hund

 

1.Wasser aus der eigenen Flasche

Manche Hunde mögen keine fremden Näpfe. Deshalb trainiere deinen Hund auf einen Napf, aus dem er immer trinken soll. Das spart dir viele Diskussionen am Urlaubsort.

Weigert er sich aus einem Metallnapf zu trinken, wechsele das Material. Für den Transport eignet sich Kunststoff und für zu Hause Keramik.

 

2.Wasser aromatisieren

Aromatisiere dein Wasser mit süßen oder herzhaften Speisen. Nimm den Wassernapf und gebe etwas Hüttenkäse, Honig oder leckere Smoothies mit hinzu. Hier sollte ein TL genügen.

Was ist plötzlich anders? Der Geruch!  Neu-Spannend-Lecker. So schleckt sich auch dein Südhund das Maul und schließlich den Napf aus. Schau einfach, welche Geschmacksrichtung ihm zusagt.

 

3. Obst und Gemüse füttern

Steht dein Hund auf Obst und Gemüse, dann füttere dies als Leckerchen während des Tages. Besonders wird er dich für kleine saftige Melonenstücke lieben. Gerade während langer Spaziergänge oder Wanderungen werden solche Belohnungen lieber verspeist als trockene Kekse.

Teste diese 3 Wasserspendern beim nächsten Ausflug:

-Apfel

-Melone

-Schlangengurke

 

4.Schummele Wasser in deine Mahlzeit

Gib einfach bei der nächsten Mahlzeit etwas Wasser mit in die Schüssel. Nur soviel, wie es dein Hund toleriert. Ist es zu flüssig, lässt er es vielleicht stehen. Warmes Wasser sorgt für mehr Aroma und macht das Futter bekömmlicher

Hunde - Eis
Hunde lieben das selbstgemachte Eis - Foto Nadine Bernspitz Fotografie

5. Eis an heißen Tagen

Mit einem Hundeeis machst du deine Fellnase richtig glücklich.

Mit diesem Rezept wirst du der König

1 Schale Hüttenkäse

1 geriebener Apfel

¼ Wassermelone

150g Wasser zugeben, alles gut mischen und einfrieren.

Für kleine Hunde kann das Eis in die Eiswürfelbehälter gegeben und eingefroren werden. Dein großer Hund liebt bestimmt den Kong oder schleckt es aus einer flachen Schale.

Guten Appetit!

Wie überwindet ihr eure Trinkmuffel? Ich freue mich über eure Tipps!

*gekennzeichneten Produkte gehören zu meinen Affiliate- oder Geschäftspartnern.

Füttere einfach und glücklich!

Deine

Sabine

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2 Kommentare zu „Manche mögen`s heiß! 5 ultimative Trink – Tipps, damit das Wasser nicht zur Gesundheitsfalle wird“

  1. Hallo Sabine, wir finden deine Tips toll.
    Wir haben ja mit Henry auch einen „WENIGTRINKER“,
    Ich schmuggele auch morgens und abends Wasser mit zum Futter, damit er überhaupt was trinkt, das funktioniert gut.

    Lg deine Saarländer

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