Strahlt dein Hund nur mit struppigem Fell? Nutze diese 3 natürlichen Mittel für einen wunderbaren Glanz

glänzendes Fell
So sollte das glatte Fell glänzen - auch im Winter!

Struppiges Fell im Winter ist keine Seltenheit!

Jedes Jahr das gleiche Spiel – die kalte Jahreszeit beginnt und der Fellwechsel klopft an deine Tür. Die Haare fallen, das Fell wird struppig und die Haut schuppig. Trockene Heizungsluft gibt deinem Hund den Rest.

Wenn du Glück hast, dann geht deine Fellnase locker durch diese Zeit, die meisten Vierbeiner müssen aber ganz schön kämpfen, um ihr Fell zu wechseln. Damit ihr zwei gut durch diese Wochen kommt, nutze die folgenden Produkte und Lebensmittel.

Er dankt es dir mit seinem strahlenden und glänzenden Fell.

Winter macht deinem Hund zu schaffen
Komme gut durch den Winter!

1 Bierhefe, ein Abfallprodukt mit großer Wirkung

Bierhefe ist ein Abfallprodukt bei der Bierherstellung mit enormen Eigenschaften. Darin enthalten sind 16 essentielle Aminosäuren, Vitamine (besonders die Vitamine der B-Gruppe, die gerade bei Haut und Fellproblemen eingesetzt werden), Mineralien und Spurenelemente. Ein richtiger Power-Cocktail für deinen Hund.

Fellnasen lieben den Geschmack von Bierhefe, sodass du das Pulver einfach unter dein Futter geben kannst. Entscheidest du dich für Tabletten, dann können diese als willkommenes Leckerchen verfüttert werden. Bierhefe kann zwei bis drei Mal pro Jahr als Kur von vier bis sechs Wochen verfüttert werden.

Achte bei der Dosierung auf die Herstellerangaben

Auch eignet sich Bierhefe bei Hunden, die etwas zu dünn geraten sind. Sie gibt genug Energie, damit die Engel wieder auf die Beine kommen. Zusätzlich regt sie den Appetit an, hier sollten Mäkel-Hund-Besitzer aufhorchen.

Außerdem verändert sie das Hautmilieu so positiv, dass auch Herbstgrasmilben der Kampf angesagt wird. Selbst Zecken beißen nicht mehr so gerne. Die Ausdünstungen der Hefe sind hier wohl der Auslöser. Ich würde sage, alleine diese positive  Eigenschaft ist einen Versuch wert.

Das solltest du über Bierhefe wissen:

  1. Sie ist zucker- und cholesterinfrei, also gut geeignet für Hunde mit Diabetes. Sie regt sogar die Inulinproduktion an.
  2. Bei Magen-Darm-Beschwerden unterstützt sie die Heilung, indem sie diese Organe wieder ins Gleichgewicht bringt
  3. Sie wirkt appetitanregend, eine gesunde Möglichkeit deinen Mäkelhund zurück an den Napf zu bekommen
  4. Selbst bei Leberfuntionsstörungen kann die Bierhefe eingesetzt werden, sie sorgt für die Anregung der Heilungsprozesse
  5. Ein weiterer Pluspunkt: Bierhefe ist fettfrei

Aber Achtung bei Leishmaniose-Hunden:

Hunde mit dieser Krankheit müssen leider auf Bierhefe verzichten. Hefen und somit auch Bierhefe, haben einen zu hohen Puringehalt und sind deshalb nicht für Leishmaniose-Hunde geeignet.

Eier im Vergleich
Eier gehören zu jeder guten Fütterung in den Napf!

2 Das Eigelb bringt das Fell zum Glänzen

Lässt der Fellglanz nach, könnte es am Biotin-Mangel liegen. Biotin oder auch Vitamin H (das Hautvitamin) findest du in vielen Lebensmitteln. Auch hier gilt: Produkte aus tierischen Quellen sind für deinen Hund besser zu verwerten, als Vitamine mit pflanzlichem Ursprung. 

Hier ist Biotin enthalten:

  • Eigelb
  • Lachs
  • Rindermuskelfleisch
  • Innereien
  • Haferflocken
  • Hefe
  • Karotten

Wusstest du, dass dein Hund Biotin selbst produzieren kann? Leider genügen die Mengen nicht um seinen Bedarf zu decken. Deshalb muss es zugegeben werden.

Deshalb ist Biotin so wichtig für Deine Fellnase

Biotin unterstützt die Zellteilung, außerdem ist an vielen Stoffwechselvorgängen als Co-Enzym beteiligt. Dazu gehören der Fett-, Kohlenhydrat- und der Proteinstoffwechsel.

Damit die Nährstoffe aus diesen Lebensmitteln optimal aufgenommen werden können, benötigst du Biotin als Zusatz in deiner Fütterung. Das sind alles Vorgänge, die nicht sichtbar sind. Am schönsten zeigt sich die Wirkung von Biotin jedoch im strahlenden Fell deines Hundes.

Hier könnte Biotin fehlen:

  • strohiges und struppiges Fell
  • trockene und schuppige Haut
  • juckende Haut
  • extremer Haarausfall
  • manchmal sogar bei Ekzemen

Natürlich können hier auch andere Ursachen zu Grunde liegen. Deshalb überprüfe zuerst deine Fütterung und starte dann mit der zusätzlichen Gabe von Biotin.

Meistens genügt es schon deinem Hund zwei bis drei Mal pro Woche ein rohes Eigelb über sein Futter zu geben.

Eine Überdosierung ist nicht möglich

Biotin kann nicht überdosiert werden. Es gehört zur Gruppe der wasserlöslichen Vitamine und ist leider nicht speicherbar. Ein zu viel wird einfach ausgeschieden.

Darauf solltest du auf jeden Fall achten:

Auf die Gabe von rohem Eiklar solltest du verzichten.

Das darin enthaltene Avidin bindet das Biotin im Darm und damit seine Funktion als „Glanzlicht der Felle“. Da Biotin im Eigelb sogar hitzebeständig ist, kannst du deinem Hund auch ein gekochtes Ei zubereiten und verfüttern.

Möchtest du das Eigelb weiterhin roh verfüttern, dann brate das Eiweiß kurz in der Pfanne.

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Bierhefe als Pulver ist einfach zu dosieren

und somit praktisch in

der Handhabung.

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3 Das passende Öl macht Fell und Haut geschmeidig

Häufig kommt das Öl in der Fütterung zu kurz. Ist dies der Fall wird das Fell deines Hundes stumpf und trocken.

Auch schuppige Haut lässt grüßen. Erhöhst du nun die Menge an Öl oder Fett in deiner Fütterung wirst Du nach wenigen Tagen eine Verbesserung des Hautbildes erkennen.

Das Fell bekommt wieder Glanz, wird geschmeidig und die Haut verliert die trockenen Stellen und Schuppen. Gerade bei Hautproblemen kann mit Nachtkerzenöl oder Arganöl gearbeitet werden.

Leidet dein Hund unter Liegeschwielen an den Ellenbogen, dann gib doch etwas Öl auf diese Stellen. Hier kannst du Olivenöl oder Kokosöl einsetzen.

Beachte diese Faustformel:

Je Kilogramm Körpergewicht darfst du deinem Hund 0,3g Öl geben.

Das bedeutet ein 20 Kilo-Hund bekommt 6g Öl, das sind ca. 1 ½ TL.

Übertreibst du es mit dem Öl bekommt dein Hund Durchfall.

Doch kann das Öl noch mehr. Öl dient als Geschmacksträger, Baufett für die Organe und Energiespender. Also ein schöner Allrounder, der in keiner selbstzubereiteten Mahlzeit fehlend darf.

Wie sieht es jetzt aus bei deiner Trockenfütterungen?

Hier muss nichts extra hinzugegeben werden. Dein Trockenfutter ist so ausgelegt, dass alle wichtigen Produkte schon im Futter enthalten sind, auch die Ration an Öl.

Wird Öl zugegeben schlägt dies sogar ins Gegenteil um. Zuviel Öl überfordert den Magen-Darm-Trakt, die Bauchspeicheldrüse, Leber und Galle. 

Also Finger weg von Öl bei Trockenfütterung.

Und bei Nassfutter?

Die meisten Nassfutter sind sehr niederkalorisch. Kämpft dein Hund mit Untergewicht schadet die Zugabe von Öl nicht.

Die Menge kannst du nach der Faustformel berechnen.

Mein Tipp: langsam einschleichen, damit es zu keinem Durchfall kommt. 

Und beim BARFEN?

Barfer wissen, wie wichtig Öle und Fette in der Ration sind und schöpfen gerne aus dem großen Öle-Angebot der Läden und Märkte. 

Öl
hochwertige Öle braucht dein Hund für viele Stoffwechselvorgänge und als Energielieferant

Kannst du verschiedene Öle untereinander mischen?

Hier gibt es keine Vorschriften oder Richtlinien. Ganz nach deinem Geschmack und deiner Fütterungstechnik kannst du die Öle einsetzen.

Entweder du fütterst ein Öl auf und nimmst dann das nächste Öle für deine Rationen oder du wechselst verschiedene Öle von einem Tag auf den anderen. 

Hochwertige Öle kippen schnell

Bitte beachte, dass hochwertige Öle schnell kippen und ranzig werden. Besonders Leinöl wird schnell schlecht. Es sollte immer im Kühlschrank gelagert werden. Nach vier Wochen bitte nicht mehr verwenden.

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Das lieben meine Hunde

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Mit welchen Tricks beim Fellwechsel arbeitest du?

Berichte mir davon! 

Füttere einfach und glücklich!

Deine

Sabine

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