Mit diesen 5 ultimativen Tricks bekommst du deinen Mäkel-Hund an den Napf

Nadine Bernspitz Fotografie

Fühlt sich so dein Napfgeflüster an?

Jeden Tag das gleiche Spiel.

Deine Fellnase wacht freudig auf, begrüßt dich übermütig nach einer langen Nachtruhe. Du hast jeden Morgen das Gefühl, als hätte sie dich seit Jahren nicht gesehen.

Gut gelaunt startet dein Tag bei diesem stürmischen Morgengruß. Schwungvoll springst du aus dem Bett und machst dich auf den Weg in die Küche.

Alle Hunde von deinen Freunden wären jetzt am Napf. Es genügt das Geräusch der Kühlschranktür, dass sie total ausflippen. Nur dein vierbeiniger Mitbewohner findet keinen Gefallen an seiner Nahrung.

Nach der Begrüßung geht deine Fellnase zurück ins Körbchen. Du raufst dir die Haare, der lecker gefüllte Napf interessiert deinen Hund nicht.

Mittlerweile ist deine Speisekammer randvoll mit Nass- und Trockenfutter, Kauartikeln und Leckerchen. Du könntest locker einen eigenen kleinen Laden eröffnen und sämtliche Nachbarn und Freunde mit Hunde-Köstlichkeiten versorgen. Nur dein vierbeiniger Engel ist davon sichtlich unbeeindruckt.

Es wäre alles nicht dramatisch, wenn deine Fellnase nicht zusehends dünner werden würde. Magengeräusche wecken dich in der Nacht und das Würgen am Morgen mit regelmäßigem Erbrechen kommt leider von der schlechten Futteraufnahme.

Da ich all diese Probleme kenne, entwickelte ich diesen 5 Stufenplan. Hier erzähle ich dir, wie du deinen Hund zurück an seinen Napf bekommst.

1. Organische und hormonelle Leiden ausschließen

Viele organische Probleme verderben deinem Hund den Appetit. Chronische Magenschmerzen sind ein Grund, warum dein Hund nicht fressen will. Denn, wenn er eine Kleinigkeit isst, schmerzt sein Magen. Ein guter Grund, es bleiben zu lassen.

Nierenleiden und die damit eingeschränkte oder fehlende Ausleitung von Harnstoff, führen zur Reizung der Schleimhäute deiner Fellernase. Davon betroffen sind ebenfalls die Schleimhäute des Magens. Auch hier schmerzt der Magen und dein Hund wird nicht fressen.

Denke an die Schilddrüse, bei einer Einschränkung der Funktion leiden Hunde ebenfalls unter Appetitlosigkeit. Zudem solltest Du die Hormone mit im Blick haben. Läufige Hündinnen lassen Rüden durchdrehen, in dieser Zeit kann der Herr keinen Bissen herunterschlucken.

Solange dein junger und gesunder Hund ordentlich trinkt, kann er mehrere Tage ohne feste Nahrung auskommen. Keine Panik, wenn dein Hund weniger oder nichts isst. Ein gesunder Hund kann bis zu 25 Tage ohne Nahrung auskommen.

Bitte beachte: Bei Welpen, Senioren oder kranken Tieren wird das lange Fasten zum gesundheitlichen Problem. Kontaktiere bitte in solchen Fällen direkt deinen Tierarzt.

Also ist dein erster Schritt abzuklären, ob dein Hund krank ist. Werden gesundheitliche Faktoren ausgeschlossen, startet die Ursachenfindung. Schließlich willst du herausfinden, warum deine Fellnase nicht frisst.

2. Wähle die passende Uhrzeit

Viele Mäkelhunde fressen nicht nach dem Aufstehen. Sie sind schlichtweg noch nicht wach. Je mehr du ein Thema daraus machst, desto weniger werden sie fressen.

Bleibe cool und verschiebe die erste Mahlzeit einfach auf später, manchmal fressen sie erst ab dem Mittag. Andere Hunde brauchen die absolute Ruhe und fressen erst in der Nacht. Dann ist es so und es ist in Ordnung.

Meine Nala kann morgens nicht immer fressen. Ich warte bis sie mich in die Küche schiebt. Mittlerweile weiß ich, was sie mir mitteilt, wenn sie bellend vor mir steht.

Hat sie endlich Hunger und ist bereit zu fressen, gebe ich ihr gleich Futter. Viele Theorien sagen, dass der Hund sein Futter abgenommen bekommt, wenn er nicht frisst. Das mag in einigen Fällen funktionieren, bei mir nicht. 

Essen ist nicht das Hauptthema meiner Hündin. Nehme ich ihr ihren Napf weg, frisst sie nichts. Lass dich von starren Fütterungskonzepten nicht in die Enge treiben, wie es mir passiert ist. 

Natürlich macht mich Nala wahnsinnig mit ihrer anstrengenden Fresserei. Gerade wenn es schnell gehen muss, frisst sie nicht. Bei Familienbesuchen frisst sie nicht. Unsere Familien wohnen nicht am Ort, sie sind über Deutschland verstreut. Während dieser Besuchszeiten ist sie aufgeregt und bekommt keinen Bissen herunter. Hier muss ich mich beruhigen. Das Futterangebot ist groß, selbst im Urlaub. Manchmal dauert es Tage, bis sie ausreichend futtert.

kennst du die Zeit deines Hundes
Nicht jeder kann am Morgen essen!

3. Nutze die richtige Fütterungstechnik

Wenn du Glück hast, genügt es die Fütterungstechnik zu ändern. In 80% der Fälle meiner Kunden reichte es aus, den Hund statt mit trockenen Bröckchen auf Nass- oder gekochtes Futter umzusteigen.

Diese Hunde, sind schnell zu befriedigen. Das bedeutet nicht, dass du komplett auf Trockenfutter verzichten musst. Du kannst es als Leckerchen weiter anbieten. Nur nicht als Hauptmahlzeit.

Viele Hunde die plötzlich auf BARF umgestellt werden, mögen das rohe Fleisch nicht. Sie verweigern die Nahrungsaufnahme. Rohes Fleisch ist langweilig. Es riecht nicht intensiv, es schmeckt nicht intensiv und die Konsistenz ist unbekannt.

Stell dir vor, du hättest in deinem Leben nur im Fastfood-Restaurant gegessen und würdest nur Fertigmenüs kennen. Dein neuer Essensplan sähe ab heute Rohkost vor. Das wird dir nicht schmecken. Und du müsstest dich erst überwinden. Bei deiner Fellnase ist das ebenso.

Meine Mäkel-Nala fällt aus allen Wolken, wenn sie rohes Fleisch essen soll. Sie kennt es nicht und alles was sie nicht kennt, stresst sie. Also frisst sie es nicht.

Möchtest du jetzt unbedingt, dass dein Hund rohes Fleisch und Co. frisst, musst du es ihm schmackhaft machen. Entweder kurz anbraten, Hunde lieben Röstaromen oder kurz mit heißem Wasser überbrühen. Damit entfaltet sich der Geruch und das Essen wird spannender für deinen Hund.

was ist das passende Futter
Passt deine Fütterungstechnik?

4. Welche Geschichte hat dein Hund im Gepäck

Viele Tierschutzhunde kommen aus schrecklichen Verhältnissen. Das Einzige, was sie kennen, ist trockenes Brot. Zieht ein Tierschutzhund bei dir ein und er verweigert sein Futter, gib ihm trockenes Stück Weißbrot.

Diese Nahrung kennt er aus seinem Heimatland. Dieser kleine Happen gibt ihm Sicherheit. Gerade ängstliche Tiere brauchen in der neuen Umgebung das Altbekannte und das ist in den meisten Fällen trockenes Weißbrot.

Ein großes Highlight für meine Hunde ist der Pizzarand. Ich konnte beobachten, dass Hunde aus dem Süden dieses krosse Teigstück lieben. Höre dich bei deinen Freunden um und frage sie ob ihre Hunde auch so gerne Pizzarand essen.

90 % der befreundeten Hunde lieben es. Manchmal denke ich, dass Hunde gerne Fastfood futtern. Nala liebt Pizzarand, Pommes oder Toastbrot. Wenn nichts geht, schau in deinen Schrank. Biete diese menschlichen Lerckereien deiner Fellnase an und schau was passiert. Das funktioniert auch als Zwischensnack.

Welche Geschichte hat dein Hund
Welche Geschichte hat dein Hund in seinem Gepäck?

5. Blick in die Sterneküche

Ja, Du hast richtig gelesen. Mein neuster Trick – das „Amuse-Gueule“, der kleine Magenöffner. Hier genügt es, wenn du deinem Hund einen kleinen Keks anbietest. Das kann ein kleines Stückchen Toast oder ein Stückchen von deinem Frühstück sein.

Dieser kleine Happen öffnet den Magen deines Hundes und bereitet diesen auf das anstehende Futter vor. Die Magensäfte werden aktiviert und der ganze Organismus bereite sich auf die Futteraufnahme vor. Schließlich kommt mit dem Essen der Appetit.

Definition: Ein Amuse-Gueule (auch Amuse Gueule) (‚Gaumenfreude‘; franz. ausgesprochen: [amyz ˈgœl]), vor allem im deutschen Sprachraum auch Amuse-Bouche ‚Mundfreude‘ genannt, ist ein appetitanregendes, kleines und somit mundgerechtes Häppchen, das zumeist gratis und vor der kalten Vorspeise im Rahmen eines Menüs serviert wird.

(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Amuse-Gueule)

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Füttere einfach und glücklich!

Deine

Sabine

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